Die letzten Tage waren heiß, sehr heiß, Samstag waren es 40° - anstrengend, aber heute sind es 27°, strahlender Sonnenschein und eine leichte Brise - wunderbar, ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch.
An Sommertagen braucht man Eis, leckeres Eis . Vor einiger Zeit habe ich euch eine *Versuchsmenge* Raffaelloeis gezeigt und versprochen, die Herstellung genauer zu erklären. Also habe ich am Freitag aufgeschrieben und fotografiert wie ein Rochereis gemacht wird.
100g Haselnüsse werden groß gehackt
und in einer beschichteten Pfanne geröstet bis sie duften.
Eine Form mit Frischhaltefolie auskleiden.
4 ganze Eier, sie müssen sehr frisch sein, und 150g Zucker werden 5 Min. bei hoher Geschwindigkeit aufgeschglagen. Die Masse wird schön schaumig.
500g seif geschlagene Sahne, die gerösteten Haselnüsse, 200g grob zerkleinerte Rocherpralinen und (wer mag) ein Schuss Haselnussbrand werden vorsichtig vermengt.
Besonders cremig wird das Eis, wenn man esin einer Metallschüssel für 1 Std.in den Gefrierschrank stellt, dann kräftig durchrührt, vorallem alles vom Schüsselrand ankratzen. 1 - 2mal wiederholöen, dann umfüllen.
In die Form gefüllt, mit Folie abdgedeckt und dann für 8 Std. ab in den Gefrierschrank.
Freitag hätte ich gerne einen Eiskaffe gehabt, aber ich hatte weder Vanilleeis im Haus, nach kalten Kaffee da. Dann warf mein Sohn Cold Brew in die Diskussion. Er hatte darüber in der zeit gelesen. Einige Clicks und ab in die Küche, denn das wollte ich probieren. Cold Brew ist kurz gesagt *kalt gebrühter Kaffee*. So ganz stimmt das nicht, man bereitet auf kalten Weg einen Kaffeextrakt zu, den man dann mit Wassser, Eiswürfel, Milch, Sirup, Zucker mischen kann. Das gibt ein erfrischendes Kaffegetränk, dass nicht bitter ist. Ich zeige mal nachstehend die verschieden Arbeitsschritte
Zuerst kommen 200g nicht zu fein gemahlener Kaffee in ein ausreichend großes Gefäß
Darauf wird dann 1 ltr. kaltes Wasser gefüllt und alles gut verrührt
Das Glas deckt man mit Folie ab und lässt die mischen 12 Std. bei Zimmertemperatur stehen
Nach ca. 12 Std. gießt man die Mischung durch ein Sieb
So hat man den größten Teil des Kaffeesatzes herausgefiltert. Dann noch einmal durch einen Kaffefilter filtern.
Abfüllen. Diese Kaffeebasis ist im Kühlschrank ca. 14 Tage haltbar.
Für einen erfrischenden Kaffeedrink mischt man 140g Eiswürfel und Wasser mit 60 - 70g der Kaffeebasis. Mann kann auch Milch verwednen und das Kaffeegetränk mit Sirup oder Zucker süßen.
Als Begleiter zu Gegrilltem habe ich einen neuen Curry-Ketchup gekocht, aus frischen Tomaten mit Suppengemüse, Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Reisessig, Vollrohrzucker, Meersalz, Pfeffer und Thaicurry
Ich wünsche euch wurderschöne Sommertage.
LG
Marianne
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Montag, 6. Juli 2015
Sonntag, 15. Juni 2014
Kampf den Resten
Hallo,
jeder Hobbyschneiderin kennt das, man näht sich einen Rock oder ein kleid und schwups wandert wieder ein mehr oder weniger großer Stoffrest in den Schrank oder die Truhe. Mal reicht er für Kissen oder große oder kleine Taschen, mal ist er wirklich nur ganz winzig. Aus solchen Resten kann man ein Pyramidentäschchen nähen, und darin z.B. Maschenmarkierer horten, die aus den Resten von Schmuckbastelaktionen entstanden sind.
Hier zeige ich euch wie man so ein Pyramidentäschenchen ganz fix näht. Dieses Tutorial habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, hatte aber die Bilder in ein Worddokument eingebunden und sie auf der Karte gelöscht. Nun hat mein Mann die Bilder wieder aus dem Dokument rauskopiert und sie auf einem Stick gespeichert.
Ober- und Futterstoff zurückschlagen so dass der Reißverschluss zu sehen ist.. Die genähte Kante von rechts und links bügeln
Täschchen wenden, Ecken gut herausdrücken. Wendeöffnung von
Hand zunähen.
jeder Hobbyschneiderin kennt das, man näht sich einen Rock oder ein kleid und schwups wandert wieder ein mehr oder weniger großer Stoffrest in den Schrank oder die Truhe. Mal reicht er für Kissen oder große oder kleine Taschen, mal ist er wirklich nur ganz winzig. Aus solchen Resten kann man ein Pyramidentäschchen nähen, und darin z.B. Maschenmarkierer horten, die aus den Resten von Schmuckbastelaktionen entstanden sind.
Hier zeige ich euch wie man so ein Pyramidentäschenchen ganz fix näht. Dieses Tutorial habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, hatte aber die Bilder in ein Worddokument eingebunden und sie auf der Karte gelöscht. Nun hat mein Mann die Bilder wieder aus dem Dokument rauskopiert und sie auf einem Stick gespeichert.
Aus einem Oberstoff und einem Futterstoff je 2 Quadrate von
15 x 15 cm schneiden, ein Stück Endlosreißerschluss von ca. 18 cm abschneiden. Man kann natürlich auch 2 verschiedene Stoffe für die Quadrate für den Oberstoff und das Futter nehmen.
Nun eines der Oberstoff-Quadrate mit der rechten Seite nach
oben legen, darauf den Reißverschluss mit der rechten Seite nach unten darauf
und zuletzt ein Futterstoff-Quadrat mit der rechten Seite nach unten Nähen.
Mit den anderen beiden Quadraten und der anderen
Reißverschlussseite genau verfahren.
Ober- und Futterstoff zurückschlagen so dass der Reißverschluss zu sehen ist.. Die genähte Kante von rechts und links bügeln
und knappkantig absteppen.
Dann jeweils die unteren Kanten von Futter- und Oberstoff
zusammennähen. Beim Futterstoff eine Öffnung zum Wenden lassen.
Nun beide Lagen so falten, dass die unteren, zugenähten
Kanten auf dem Reißverschluss liegen. Es entstehen also zwei Tunnel. Die Nähte
von Futter- und Oberstoff müssen genau auf der Mitte des Reißverschlusses
liegen. Bügeln. An einer Seite über alle Lagen steppen.
Jetzt den Reißverschluss ein Stück öffnen..
Den Oberstoff-Tunnel so anheben, dass die noch
offenen Kanten aufeinander zu liegen kommen. So zusammenstecken, nähen.
Den Futterstoff nähen, dabei eine Wendeöffnung lassen..
Reißverschlussenden abschneiden.
Fertig!
So sieht es aus.
Man kann natürlich die Geröße der Quadrate ändern, um ein größeres oder kleineres Täschen zu nähen.
Viel Spass bei der Restereduzierung.
LG
Marianne
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