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Mittwoch, 5. Juli 2017

Keine Reste bitte

nein, diese Aussage bezieht sich nicht augfs Essen, sondern auf Stoffe. Die meisten Reste verwende ich ja für meine Nähereien für den Kinderschutzbund, aber es gibt gelegentlich Stoffe, die einfach für kinder nicht Taugen, wegen der Qualität (Seide, Wolltuch), wegen der Farbe (schwarz, dunkelbraun, ect.) oder weil das Muster nicht passt, sprich in diesem Fall einfach zu grioß war. Von meinem Sommer kleid (s. Sommerliches für Haus und Garten) hatte ich ein großes Stück großgeblümten kunterbunten Jersey übrig, eine Tolle weiche Qualität. Der erst Plan war mir daraus ein Ärmelloses oder ein Trägerkleid zu nähen, aber beide Schnitte und das Stoffstück passten einfach nicht zusammen. Also habe ich mich entschieden einen einfachen schmalenn Rock mit Bund aus Bündchenware und ein lockeres Top, an den Ausschnitten mit Bündchenware versäubert, zu nähen. Dabei blieben dann noch einige Stoffstücke über, eingetlich zu klein um für irgendetwas zu taugen, aber vor dem Urlaub hatte ich mir das  buch *Schöne Wäsche nähen* gekauft und siehe da meine Reste  im verbund mit kleinen Stückchen schwarzer Jerseyreste reichten für 2 Slips. Der Schnitt ist gut zu nähen und die Passform hervorragend.


Die Geburtstagskarte für meine Schwester habe ich auf ganz feines irisches Leinen mit 1fädigem Sticktwist einen Schmetterling gestickt.
Sonntag habe ich 2 Marmeladen eingekocht und dabei die wenigen schattenmorellen von unserem Minibäumchen verwendet. Die erste Aprikose-Kirsch in Sekt und Pina Colada mit Ananaswürfel, Kokosnussmilch und einem kleinen Schuss weißen Rum.
Meine Urlaubserinnerungsseife ist auch fertig. Sie duftet nach Lavandin (ich habe mir eine große Flasche aus Valensole mitgebracht) und PÖ Yuzu. Verwendet habe ich Olivenöl, Kokosnussöl, Palmkernöl, Sonnenblumenöl und Rizinusöl, die Lauge mit Lavendeltee angesetzt. Die verwendeten Pigmente stehen für die vorherrschenden Farben: blauer Himmel und blaues Wasser, grüne Wälder, gelbe Sonnenblumenfelder und lila Lavendelfelder
Les Gorges du Verdon
Ich wünsche euch wunderschöne Sommertage.
LG
Marianne



 

Samstag, 28. Mai 2016

Alaska-Quilt --- der 2.


Vor 4 Jahren haben wir unseren Urlaub in Alaska und Kanada verbracht. Auf unserer Tour lagen natürlich auch einige Quiltläden. Stoffläden finde ich immer interessant und so haben mich einige Meterchen wunderschöner Quiltstoffe nach Hause begleitet. Einen Teil (Thema Wölfe und Wald) habe ich für meinen Mann zu einem Quilt verarbeitet. Jetzt ist der 2. Alaskaquilt fertig und er gehört mir - das Thema Leuchttürme.

Ich musste ja einige Tage, 14 genauer im Krankenhaus verbringen und mein Mann hat mir zur Bekämpfung der Langenweile, denn nur stricken, sticken und lesen ist ja was öde, ein 2-in-1-Notebook-Tablett gekauft. Wieder zu Hause habe ich ihm eine Tasche genäht, die Stoffe sind Rest des obigen Projektes.


 
Für meinen Sohn, der in wenigen Tagen Geburtstag hat, habe ich eine Karte gebastelt. Er ist Hobbybrauer, also habe ich einen entsprechenden Stoff hervorgesucht und in einer Karte verarbeitet.
Dieses Jahr hatte ich reichlich Bärlauch im Garten, einen Teil habe ich frisch verbraucht, einen Teil in einer Salzmischung untergebracht und außerdem Bärlauchsenf und ein Chutney aus grünem Spargel und Bärlauch gemacht.
Außerdem wurde es Zeit eine neue Küchenseife zu sieden - Café au lait: Olivenöl, Kokosnussöl, Rindertalg, Palmkernöl, Distelöl, Rizinusöl, Zucker, Salz und Seide. Den Seifenleim habe ich dann geteilt - 2/3 mit Kaffe und Kaffeesatz gemischt und mit PÖ Coffee von Sensory Perfection beduftet, das restlich Drittel habe ich mit Milchpulver verfeinert und mit Non discoloring Vanilla von sensory Perfection beduftet.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
LG
Marianne

Sonntag, 7. Februar 2016

Eine Kiste voller Handarbeiten

hat meine Tochter zu ihrem Geburtstag bekommen. Sie mag Selbst*geschraubtes*,
Da sie Taschen in allen Varianten mag, hat sie die Schnabelina Big gekommen. Die Mini, die Small und die Medium hat sie bei frührern Gelegenheiten bekommen und ich werde mal einen Post mit allen Schnabelinas machen.
Für diese habe ich  einen hellen Gobelin mit VW-Bullis im Hippielook und für die Vortasche einen passenden Quiltstoff mit Alloverrosen gewählt. Innen sind auf der einen Seite eine große Reißverschlsstasche, auf der anderen Seite eine abgerundete Tasche mit Gummizug an der oberen Kante, einer Handytasche mit Knmopfverschluss und Fächer für einige Stifte.
Außerdem habe ich die Schnabelina Easybag big aus einem Toile de Jouy und einem passenden hellen Stoff mit Fleurs de Lies genäht. Auch die Easybag hat einen Reißverschlussinnentasche. Praktisch ist, dass man die Tasche platzsparend zusammenrollen kann und zum Einkauf mitnehmen kann.
 Die Taschenparade wird mit einer Schnabelina Clutch Big komplett. Die verwendeten Stoffe hier einen türkis-brauner Paisleydruck und ein brauner Marble. Geschlossen wird sie mit einem Kam Snap,
Meine Tochter mag Gestricktes, egal ob Tuch, Schal, Pullover, Jacke, Socken, ....
Also hat sie eine Strickjacke aus lila Merino extra fine von drops bekommen. auch das Muster ist von drops. 
Ein Stola aus einer Wolle-Alpaka-Mischung. Wolle und Design ebenfalls von Drops.
Dann ein Dreieckstuch mit einem schlichten Lochmuster und einem Bogenrand aus Baby Alpaka-Silk von drops, auch dasMuster ist von drops.
Armstulpen aus Regia Angora Sockengarn, traumhaft weich. Das Muter ist aus *Lace stricken für Anfänger* von Monika Eckert.
Socken aus einem Sockengarn, dass ich mal bei Aldi gekauft habe. Das Muster ist aus einer Zeitschrift, dier ich vor Jahren gekauft habe.
Diese Karte gehörte auch noch ins Paket, gebastelt aus Tonkarton für die DIN A 5 Doppelkarte, Fotokarton für den Hintergrund, einen Passpartourahmen (von einer Portraitfotoreihe) und Fotokarton für die Damen im Vordergrund.
 Bei uns ist Karneval und gestern war mein Mann mit Freunden zum Zoch im Nachbarort. Derweil habe ich fürs Essen gesorgt: mexikanischer Maissalat, Schinken-Käse-Croissant und Kuchenpralinen. Die Schinken-Käse-Croissant sind zwar sehr zeitaufwändig, aber sie waren so lecker, so wie vom Bäcker während unseres Urlaubs in der Bretagne.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.
LG
Marianne
 

 

Mittwoch, 29. April 2015

Es waren einmal .....

2 Halsbänder, gefädelt aus 6mm Rennaissancewachsperlen und Rocailles, einmal in lila-antrazid und das 2. in schwarz-berige. Sie sahen ganz hübsch aus, waren aber schrecklich unbequem zu tragen und führten deshalb ein Dassein in Schubladen, das lila bei meiner Tochter, das schwarze bei mir. Nun hat meine Tochter ihrs am Montag mitgebracht und gefragt ob ich die Perlen vielleicht brauchen kann. Nö, eigentlich brauche ich keine und habe das Teil erstmal in einer Schublade versenkt. Aber nur für kurze Zeit, denn ich will ja meine Materialvorräte nicht ausweiten, sondern abbauen. Also habe ich das Teil erstmal auseinandergenommen.
Das ist das noch existiernede Halsband, das ich demnächst auseinandernehmen werde 
Dann habe ich angefangen zu fädeln, aber nur mit den Rennaissanceperlen und den Rocailles war das also nichts. Da ich in meinem Vorrat noch 4mm schwarze bömische Glasperlen hatte, habe ich die  mit verwendet und entstanden ist ein schlichtes kleines Schmuckset aus Kette, Ohrringen und Ring - und keine einzige lila Perle ist übrig geblieben, einige Glasperlen sind verbraucht und wenige Rocailles sind übrig geblieben.



 Mit der Schwarzstrickerrei bi n ich inzwischen auch gertig _ voilá die Stulpen

Zum advent habe ich einen kleinen Stollen im Glas gewichtelt bekommen. die Idee fand ich toll und jetzt habe ich mal Eierlikörkuchen im Glas bebacken - lecker. Er besteht aus Mehl, Stärke, Eiern, Puderzucker, Haselnussöl und selbstgemachtem Eierlikör (mit einem Hauch weißer Schokolade). 
Dieses Jahr habe ich im Garten reichlich Bärlauch. Den können wir frisch gar nicht verbrauchen also habe ich Barauchsenf  und Bärlauchsalz gemacht.
Für den Bärlauchsenf habe ich dieses Mal  Senfkörner verwendet. Er ist dann etwas grober.
Für das Bärlauchsalz habe ich mittelgrobes Meersalz verwendet. Der Bärlauch wurde gewaschen, geschleduert, grob zerkleinert und dann kamm immer abwerchselend eine Schichtsalz und eine Schicht Bärlauch in das Glas. Nun steht es im Kühlschrank. Dort bleibt es 3 oder 4 Monate, dann wird es getrocknet und gemahlen.
 Die *Eichhörnchensaison* hat begonnen.
LG
Marianne