Montag, 6. Juli 2015

Eiskalt aufgetischt

Die letzten Tage waren heiß, sehr heiß, Samstag waren es 40° - anstrengend, aber heute sind es 27°, strahlender Sonnenschein und eine leichte Brise - wunderbar, ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch.
An Sommertagen braucht man Eis, leckeres Eis . Vor einiger Zeit habe ich euch eine *Versuchsmenge* Raffaelloeis gezeigt und versprochen, die Herstellung genauer zu erklären. Also habe ich am Freitag aufgeschrieben und fotografiert wie ein Rochereis gemacht wird.

 100g Haselnüsse werden groß gehackt
 und in einer beschichteten Pfanne geröstet bis sie duften.
Eine Form mit Frischhaltefolie auskleiden.
4 ganze Eier, sie müssen sehr frisch sein, und 150g Zucker werden 5 Min. bei hoher Geschwindigkeit aufgeschglagen. Die Masse wird schön schaumig.

 500g seif geschlagene Sahne, die gerösteten Haselnüsse, 200g grob zerkleinerte Rocherpralinen und (wer mag) ein Schuss Haselnussbrand werden vorsichtig vermengt.
Besonders cremig wird das Eis, wenn man esin einer Metallschüssel für 1 Std.in den Gefrierschrank stellt, dann kräftig durchrührt, vorallem alles vom Schüsselrand ankratzen. 1 - 2mal wiederholöen, dann umfüllen.
In die Form gefüllt, mit Folie abdgedeckt und dann für 8 Std. ab in den Gefrierschrank.
Freitag hätte ich gerne einen Eiskaffe gehabt, aber ich hatte weder Vanilleeis im Haus, nach kalten Kaffee da. Dann warf mein Sohn Cold Brew in die Diskussion. Er hatte darüber in der zeit gelesen. Einige Clicks und ab in die Küche, denn das wollte ich probieren. Cold Brew ist kurz gesagt *kalt gebrühter Kaffee*. So ganz stimmt das nicht, man bereitet auf kalten Weg einen Kaffeextrakt zu, den man dann mit Wassser, Eiswürfel, Milch, Sirup, Zucker mischen kann. Das gibt ein erfrischendes Kaffegetränk, dass nicht bitter ist. Ich zeige mal nachstehend die verschieden Arbeitsschritte
Zuerst kommen 200g nicht zu fein gemahlener Kaffee in ein ausreichend großes Gefäß
Darauf wird dann 1 ltr. kaltes Wasser gefüllt und alles gut verrührt
Das Glas deckt man mit Folie ab und lässt die mischen 12 Std. bei Zimmertemperatur stehen
Nach ca. 12 Std. gießt man die Mischung durch ein Sieb
So hat man den größten Teil des Kaffeesatzes herausgefiltert. Dann noch einmal durch einen Kaffefilter filtern.
Abfüllen. Diese Kaffeebasis ist im Kühlschrank ca. 14 Tage haltbar.
Für einen erfrischenden Kaffeedrink mischt man 140g Eiswürfel und Wasser mit 60 - 70g der Kaffeebasis. Mann kann auch Milch verwednen und das Kaffeegetränk mit Sirup oder Zucker süßen.
Als Begleiter zu Gegrilltem habe ich einen neuen Curry-Ketchup gekocht, aus frischen Tomaten mit Suppengemüse, Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Reisessig, Vollrohrzucker, Meersalz, Pfeffer und Thaicurry
Ich wünsche euch wurderschöne Sommertage.
LG
Marianne





 


Dienstag, 30. Juni 2015

Urlaub in der Bretagne - die kulinarische Seite

Hallo ihr Lieben,
nun sind wir wieder zu Hause und uns hat ein sommerlich blühender Garten mit traumhaften Rosen und Lilien empfangen. Ja die Rosen sind richtig schön, aber natürlich können sie den Vergleich mit den Rosen, die ich unterwegs gesehen habe nicht bestehen, nein dafür blühen sie einfach zu zaghaft. Nie habe ich so eine Blütenpracht gesehen wie auf unseren Touren durchs Land. Dabei ist das Klima zeitweise sehr rau, aber der Golfstrom sorgt für Feuchtigkeit und frostfreie Winter. Kokospalmen gab es in den Gärten. Und die Felder und Gewächshäuser lieferten schon das tollste Gemüse - Artischocken, Schalotten, verschiedene Tomatensorten - ein Traum für die Hobbyköchin.
Wir hatten, für jeweils 1 Woche, in Plougrescant  eine Wohnung und in Belon-sur-Mer ein kleines, wunderbar renoviertes bretonisches Haus (von 1891) gemietet. Beide waren sehr reichhaltig mit Kochutensilien ausgestattet und so haben ich gekocht - logisch bei dem Angebot - Fisch, Schalen und Krustentiere und feinstes Gemüse - das muss ausgenutzt werden.
Beim Fischer, direkt im kleinen Hafen von Belon haben wir eine frische, lebende Languste erstanden.
Aber hier einige Bilder zu einem Abendessen.
Nach dem Marktbummel in Belon
Beim Fischer erstanden
Zugedeckt mit einem feuchten Küchentuch, habe ich sie einige Std. im Kühlschrank aufgewahrt.
Glücklicherweise gabe es einen richtig großen Topf und ich habe reichlich Salzwasser aufgekocht und die Languste für knapp 10 Min gegart. Dann habe ich den Panzer aufgebrochen, Magen und darm entfernt, alle Schalen und sonstigen Reste zerkleinert und mit Würzgemüsen in Salzbutter und Olivenöl angebraten mit Weißwein und Wasser abgelöscht und ausgekocht, danach abgeseiht und den Fond reduziert, leicht gewürzt und mit Creme Fraiche gebunden. Das war dann die Sauce. Der Langustenschwanz wurde in scheiben geschnitten und auf frische Nudeln gelegt und mit der Sauce übergossen.
Diese Teller gab es für Meeresfrüchte
Als Vorspeise gab es die Artischocken mit Aioli und Sauce Bourguignonne.
Einer unser Ausflüge hat uns zur Pouinte du Raz, dem westlichsten Punkt Frankreichs geführt. Vor einem Supermarkt habe ich dieses Schild entdeckt.
 Wir sind viel unterwegs gewesen, haben uns Treguier, Dinan, Concarneau (dort war gerade ein bretonisches Musikfestival), Pont-Aven (dort arbeitet Ende des 19. Jahrh,. eine Künstlergruppe im Paul Gauguin), waren an der Granitküste, auf Cap Fréhel und haben dort den Leuchtturm erklommen und den Leuchtturm Eckmühl, mit 60m einer der höchsten Europas. Auf 56 m nach 293 Stufen gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man einen traumhaften Blick hat. Das hört sich schlimm an, ist es aber nicht, denn eine Wendeltreppe, die sich sehr angenehm hochgehen lässt, führt hinauf. Zur Seite schauen sollte Leute mit Höhenangst nicht unbedingt. 
Ich wünsche euch schöne Sommertage.
LG
Marianne






Mittwoch, 10. Juni 2015

3 auf einen Streich

Zu Weihnachten hat mir meine Tochter ein 3-Monats-Wollabo von Tausendschön geschenkt. Im Januar, Februar und März habe ich je einen Strang *Halbstarke* bekommen. 
Nachdem das Großprojekt Schirm, Stola, Stulpen abgeschlossen war, habe ich mir meine Tausendschönwolle genommen und 3 Lacetücher gestrickt.
Der 1. Streich *Christiane*, Design  von Christine Nöller 
Der 2. Streich *Dorina*, Design Christine Nöller
Der 3. Streich *Lestrona*, Design Monika Eckert


 Genäht habe ich natürlich auch, ganz klar ohne Nähzeug halte ich es nur im Urlaub aus, da reicht mir dann Strick- und Stickzeug oder eine Handnäherei. Entstanden sind 4 unterschiedliche Portemonnaies aus Wachstuch, aus Jeansstoff, den ich bestickt habe, aus Baumwolle, auch bestickt und aus Kunstleder. Alle haben 9 - 12 Kartenfächer, mind. 1 Geldscheinfach und ein Kleingeldfach mit Reißverschluss
 Ein Blick in das Portemonnaie aus Kunstleder
 Das Innenleben des Wachstuchportemonnaies.
Blick in das Jeansportemonnaie
Das geöffnete Baumwollportemonnaie.
Außerdem habe ich mal wieder geseifelt
Traumschaum Bubbles und Traumschaum weiß

Leider ist sie beim schneiden etwas gebröckelt.
Endlich ist mir eine weiße Seife gelungen, eine wirklich schneeweiße. Verwendet habe ich helles Olivenöl ,Kokosnussöl, Sojaöl, Kakaobutter, Rizinusöl, Salz, Zucker, Seide, Seifenkugeln. Der Block ist mit Tahitian Waterfall von Natures Garden, die Einzelseifen sind mit Green Tea von brambleberry beduftet.
Ich wünsche euch wunderschöne Sommertage.
Am Freitag fahren wir für 2 wochen in die Bretagne.
LG
Marianne