Mittwoch, 22. August 2012

Lorbeerschäfchen

Nun habe ich endlich das Lorbeeröl, das ich vor einiger Zeit bei G. Manske gekauft habe,  verseift. Hier das Ergebnis.

Verwendet habe ich Olivenöl, Babassuöl, Lorbeeröl, Rizinusöl, Schafsmilchsole, Schafsmilchjoghurt, ätherische Öle: Melisse, Lavendel, Pfefferminz, Cassia, Citronella, Lemongras, Litsea, Muskatellersalbei, Petitgrain, Zitroneneukalyptus, Basilikum, Salbei, Thymian und Rosmarin. Die Seife ist ungefärbt.          
LG
Marianne
                                                 

Mittwoch, 15. August 2012

Sommerzeit - Eiszeit

Eis gibt es bei uns eher selten, meinst wenn wir Gäste haben. Das war jetzt 2x in wenigen Tagen der Fall und also musste es Eis als Dessert sein. Unterwegs hatten wir einige Male tolles homemade Eis gegessen. 2 Sorten fand ich besonders toll. Die habe ich nun nachgebaut.
American Cookie, serviert mit Sahne und hausgemachter Butterscotchsauce und einem Cookie


 Canadian Maple Walnut mit karamellisierten Walnüssen und Ahornsirup
Eis zu machen ist recht simpel und es schmeckt einfach großartig, nicht zu vergleichen mit den Fertigprodukten.
LG
Marianne

Samstag, 28. Juli 2012

Alaska Highway - done

Hallo,
nun sind wir in Dawson Creek, einem netten, gepflegten Städtchen in British Columbia, angekommen. Die 1500 Meilen des Alaska (oder Alcan) Highway von Fairbanks bis hierher liegen hinter uns. Sie waren mal bequem zu fahren ausgebaut, über weite Strecken staubige Schotterpiste und führten uns durch einen wechsende, immer traumhaft schöne Landschaft mit oft atemberaubenden Aussichten. Gletschergekrönte Berge, Tundra, Hügel, bewaldete Berge, unendlich Wälder, Wiesen, weit auseinander liegende kleine staubige Dörfer säumen den Verlauf dieser Verkehrsader. Wir konnten am Straßenrand Moose (ganz selten), Caribous, Whitetaild Deer, Adler, die hoch über uns ihre Kreise zogen, Bisons, Wildpferde, Wölfe, Füchse und Bären (erstaunlich oft) beobachten. Besonders niedlich: ein kleiner Bär grast auf dem schmalen Wiesenstreifen vor dem Wald, dabei setzt er sich immer wieder auf seinen Po und futtert weiter. Manche Kräuter sind was lang und hängen ihm aus dem Maul.
 Der Alaska Highway wurde im März 1942 begonnen und nach nur 8 Monaten Bauzeit vollendet worden. 30000 Menschen, amerikanische Soldaten und Freiwillige haben unter äußerst schwierigen Bedingungen daran gearbeitet. Nein, fertig ist dieser Highway nie, unterwegs gibt es viele Baustellen.
Mile 0 Cairn liegt hier in Dawson Creek.
Nun haben wir nur noch wenige Tage, die wir hier verbringen können. Da werden wir noch einen Abstecher zu den Alberta Badlands machen.
LG
Marianne

Sonntag, 15. Juli 2012

Weiter Richtung Norden

Inzwischen liegt die Inline Passage von Prince Rupert nach Haines in Alaska hinter uns. Die fast 30stündige Fahrt auf einer Fähre, die 1962 gebaut und 1972 verlängert und notdürftig *modernisiert* worden war, war ein unbeschreibliches Erlebnis. Die Schiffpassage zwischen dem Festland und den vorgelagerten Inseln, eingerahmt von schnee- und gletscherbedeckten Bergen - einfach atemberaubend, als´Zugabe waren Wale, Delphine, ein Seeotter, ein Harbourseal, einige auf einem Seezeichen herumlungernde Seelöwen und im Hafen von Juneau 2 Weißkopfseeadler zu beobachten.


Von Haines sind wir dann mit der Schnellfähre nach Skagway gefahren und haben dort in einem historischen Zug die White Pass Yukon Route befahren - was für eine Landschaft! Das man dort überhaupt Gleise verlegen konnte. Eine nette Beobachtung am Rande: unterhalb der Schienen saß ein Bär.

Weiter ging es dann auf dem Alaska Highway durch The Bald Eagle Preserve, leider bei Regen und kein Adler war zu sehen. Die Landschaft war auch bei Regen reizvoll. Später hörte der Regen auf und wir haben  Adler gesehen. Was für ein Anblick! Auf dieser Strecke konnten wir dann noch aus ziemlicher Nähe einen Braun- und später einen Schwarzbären ausgiebig filmen und fotografieren.

Entlang des Kluane Lake im Kluane Nationalpark, haben wir dann in Destruction Bay übernachtet. Kennt niemand?  - kein Wunder es besteht aus einer Tankstelle mit Motel, einigen Häusern, 3 sieht man von der Straße aus, der Rest liegt im Wald. Eigentlich wollten wir schon vorher in Haines Junction übernachten, was nicht klappte, denn die Motels waren ausgebucht, da ein Touristenbus kam.
Heute sind wir in Tok gelandet und auch hier auf 2 Touristenbusse getroffen.
Morgen geht es weiter, dem nächsten Highligt auf dieser spannenden Reise durch Teile dieser beiden unbeschreiblich schönen Länder entgeben, dem Denali Nationalpark. In 2 oder 3 Tagen werden wir dort sein.
So nun ist es Zeit ins Bett zu gehen. Es ist Mitternacht, aber noch nicht richtig dunkel.
LG
Marianne

Samstag, 7. Juli 2012

Einen herzlichen Gruß aus British Columbia

Hallo,
inzwischen sind wir auf unserer Traumreise wieder in Prince George angekommen und gleich geht es weiter in Richtung Prince Rupert.
Unsere bisherigen Stationen ab Calgary waren Banff, Lake Louise, Jasper, Valemont, Prince George, Quelnes und die verlassene, wieder restaurierte Goldgräberstadt Barkerwill, deren letzter Bewohner 1979 gestorben ist.
Die Landschaft ist unbeschreiblich, schön, großartig, wild, weite Wälder, schneegekrönte Berge, gewältige Gletscher, türkiesfarbene, glitzernde Seen, tosende Flüsse und Tiere am Straßenrand und auf den Parkplätzen. Vögel, Eichhörnchen, Streifenhörnchen, Bergziegen, Dickhornschafe, Grizzlybären und Schwarzbären. Letztere laufen gelegentlich kurz vor dem Auto über die Straße.
Hier mal ein Mutter-Kind-Gespann
LG
Marianne

Samstag, 30. Juni 2012

Es ist noch Zeit für einen Rock

Morgen Nachmittag geht es los. Erstmal bis Amsterdam und von dort mit KLM nach Calgary.
 Nun war alles genäht, was ich mitnehmen wollte, aber vom Jeansstoff der Caprihose hatte ich noch ein recht großes Stück. Ein Stück Stoff und Zeit, na das lässt sich doch verbinden, z.B: zu einem Rock. Hier ist er
Ich wünsche euch allen einen schönen, sonigen Sommer wo immer ihr ihn verbringen mögt.
LG
Marianne

Dienstag, 26. Juni 2012

Die Urlaubsgarderobe ist fertig - es kann losgehen


Dieses Jahr werden wir einen langgehegten Traum verwirklichen und nach Calgary fliegen und von dort aus Richtung Noden bis Fairbanks fahren. Ein Blick in meinen Kleiderschrank machte klar - ich habe nichts anzuziehen. Nein, nicht richtig nichts, aber für dieses Reise sind Kostüm,. Abendkleid und ähnliches nicht ganz passend. Es sollte schon etwas rustikaler sein. Also habe ich den nächsten Stoffmarkt aufgesucht und eingekauft. Dann habe ich mich an meine Nähmaschine gesetzt und die dringend benötigten Kleidungsstücke genäht
- eine Caprihose aus mittelblauem elastischen Jeansstoff, auf dem Oberschnekel mit einer Elfe bestickt
 - eine petrolfarbene lange Hose, ohne Schnickschnack. Ich fand auf dem Stoffmarkt die Farbe total toll, dann hatte ich Zweifel und jetzt gefällt sie mir wieder sehr gut. Die Farbe ist eher in Richtig grün.
 - eine Jeans aus dunelblauem elastischen Jeansstoff und damit das nicht zu triest ist habe ich in Köchelhöhe einen Schmetterling in Glitzergarn aufgestickt.
 - ein petrolfarbend Jerseykleid, denn in Fairbanks kann es im Sommer bis zu 27° werden, da sind Jeans nun gar nicht mein Ding

 - eine passende Tasche musste natürlich auch noch her. Gefüttert ist sie mit dem Rest des petrolfarbenen Hosenstoffes.

Nun muss nur noch mein Mann wieder richtig gesund werden und dann geht es am Sonntag los. Erst nach Amsterdam und von dort am Montag mit KLM nach Calgary. Ich freue mich drauf .
Ich wünsche allen eine wunderschöne Sommerzeit.
LG
Marianne