Sonntag, 9. März 2014

Aus der Küche, dem

nein nicht Keller, sondern dem Nähzimmer und vom Sofa stammen meine folgenden Werke. Entstanden sind sie in den letzten Wochen, aber wegen der Renovierung hatte ich einfach keine Zeit etwas zu veröffentlichen, so wird das jetzt ein riesengroßer Post mit vielen Fotos.
Ich fange mal mit der Küche an:
Gestern bin ich über das Rezept für ein Bierdosen- Hähnchen gestolpert und musste es natürlich heute auf den Tisch bringen.  Ich habe es á la Johann Lafer zubereitet, mit einer kaltgerührten Tomatensauce und Kartoffeln in der Salzkruste
 Bei diesem herrlichen Wetter wird es Zeit an die kommende Grillsaison zu decken und Senf, Saucen und Sauergemüse zu machen.
Französischer Estragonsenf mit Senfkörnern, Weißweinessig, Weißwein, Estragon, Zucker Salz, Schalotten
Basilikum-Parmesan-Senf mit Senfmehl, Weißweinessig, Weißwein, Wasser, fein ger. Parmesan, Basilikum, Saklz, Zucker, Knoblauch, Schalotten
Eingelegter Knoblauch in Bio-Sonnenblumen-Öl

 Eingelegter Knoblauch in einer Weuißweinessig-Weißwein-Marinade
In meiner Küche mache siede ich auch die Seifen und rühre meine Kosmetik.
Mein Beitrag zu *Die fröhliche-bunte-überraschende-Osterthemenseife* - Osterstrauss. Insgesamt nehmen 21 Siederinnen Teil. Jede nennt ein Öl, eine Farbe, einen Duft, eine Flüssigkeit für die Lauge, einen Zusatzstoff und ein Osterthema. Aus den eigenen angaben und den 5 vor einem aus auf der Liste siedet man dann seine Seife:
Meine Vorgaben
Rapsöl - weiß - Citrusduft - Ziegenmilch - Tonerde - Auferstehung 
Reiskeimöl - braun - Frühlingsduft - Kokosmilch - Honig - Osterhase
Shea.- schwarz-Blumenduft-Hydrolat-salz-Osterlamm 
Mandel - blau - Fliederduft - Karottensaft - Tapiokaperlen - Ostergras
 Distel ho - grün - fruchtiger Duft - Zitronensaft - Schafmilchjoghurt - Osterlicht 
Olivenöl - rot - frischer Duft - Wasser - Seide - Osterstrauss 
Hier meine Seife *Osterstrauss* aus Olivenöl, Kokosnussöl, Sheabutter, Ziegenmilch, Wasser (da ich nicht genug Ziegenmilch hatte), Seide, Gerstäckerpigmente weiß, rot, blau und grün, PÖs Cool water und Japanese Cherryblossom.

Haarseife für meinen Mann aus Kokosnussöl, Rapsöl, Distelöl, Sonnenblumenöl, Rizinusöl, Olivenöl, Salz, Zucker, Seide, Teebaumöl, Rosmarinöl, Lavendelöl, Lemongrassöl, Gefärbt mit Terra Ercolana.
Für mich habe ich ein festes Schampoo gemacht: SLSA, Jojobaöl, Avocadoöl, Rizinusöl, Lysolecithin, Lanolin, Milchpulver
Nun folgt mir bitte ins Nähzimmer
Meine Tochter hatte Geburtstag und hat, wie in den letzten Jahren immer, ein Paket mit allerlei gewerkelten Sachen bekommen.
Eine Tasche aus einem meiner Lieblingstoffe
Ein Kissen für ihr Arbeits- und Nähzimmer
Der mittlere Teil ist eine Maschinenstickerei, der Rest sind amerikanische Patchworkstoffe.

Einen Schal aus einem nachtblauen Kaschmir-Wollgemisch, mit Seidenschleife und gefüttert mit einem schweren Baumwoll-Viskose-Jersey


An eine Billiguhr habe ich ihr aus Seidentaft ein neues Armband genäht

Wie ihr seht baue ich eifrig Stoffreste ab, also habe ich mir ein neues Nadelbriefchen
und Topflappen genäht
Und nun wandern wir aufs Sofa weiter. Da stricke ich. Die gestrickten Geburtstaggeschenke. Verwendet habe ich Babymerino in Erika, ein traumhaft weiches, zartes Garm mit einer Lauflänge von 175m je 50g.
Aus 500g sind ein Pullover
ein Kurzcape

Aus dem letzten Rest habe ich ein Paar Stulpen mit einem Knopfschitz geschrickt. Das Muster war etwas tricky
An meinem Rokokogewand habe ich weitergearbeitet und die ersten Änderungen am Probeteil gemacht, aber nach eingehender Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, erst einmal eine neue Schnürbrust zunähen. Jetzt habe ich erstmal die alte auseinandergetrennt, einen Schnitt gemacht und werde jetzt den Schnitt mit den alten teilen abgleichen und sehen was ich ändern muss. Sie muss ungedingt 2 cm länger werden. Also werde ich ein entsprechendes Probeteil nähen.
Ich wübnsche euch einen schönen Sonntagabend.
LG
Marianne


 


 

 

Sonntag, 16. Februar 2014

Jacke von 1790 - mein neues Rokokprojekt

Hallo ihr Lieben,


Als ich mir vor 5 oder 6 Jahren den 2bändigen *Modeschinken *Fashion* aus dem Taschenverlag gekauft habe,  habe ich mich beim ersten dürchblätter des 1. Bandes  in die Jacke von 1790 verliebt und mir vorgenommen die zu nähen. Mein 1. Rokokoprojekt wurde dann aber eine Robe a la Polonaise aus einen blauen Toile de Jouy. Letztes Jahr beim Ball in Schloss Engers habe ich mir vorgenommen nun endlich das 2. Projekt in den Angriff zu nehmen und jetzt mache ich Nägel mit Köpfen.
Hier stelle ich euch das Modell mal vor


Im Orgnial ist die Jacke aus einem  rot-weiß-gestreiften Seidengewebe und der Rock aus Linon, einem leinenähnlichen feinen Baumwollgewebe. Der untere Rand ist bestickt. Der Jackenstoff und die Köpfe gefallen mir gar nicht. Meine erste Idee war die Jacke aus dunkelgrünem Samt und den Rock aus einem goldfarbenen Brokat zu machen. Das werde ich sie nicht machen, denn der Kragen ist gezäckt, bei Samt m.E. eine ziemlich dumme Idee das zu machen und Samt wird viel zu warm. Meine neue Idee der Rock aus dem Samt und für die Jacke einen dunkelroten Brokat. Es hat noch Zeit da tätig zu werden. Die Seide werde ich nach den guten Erfahrungen, die ich bisher mit Puresilks gemacht habe, wieder dort bestellen.
Zu Weihnachten habe ich den neheleniaschnitt für die Jacke bekommen und nun erstmal das Probeteil erstellt. Verwendet habe ich ein *historisches* Betttuch und einen 70erJahre Vorhang.
Erstmal habe ich den Papierschnitt angefertigt
Hier die Einzelteile. Es sind gar nicht so viele.
Das Ergenis des 1. Nähabends: Die Rückenteile, die Vorderteile und die Schulterteil zusammen genäht. Der Schnitt sieht toll aus.
Die Ärmel bestehen jeweils aus 4 Teilen - Ober- und Unterärmel, Manschette und Manschettenblende
Der Kragen besteht aus 3 Teilen und wird nicht gedoppelt, sondern an der Kante gezäckt. Ich habe Zäckeisen, aber vermutlich werde ich die schnelle Variante mit dem Rollschneider oder der Zackenschere wählen. Na vielleicht übe ich mal mit den Zäckeisen, denn die Kanten ist ja nicht so lang und dann mache ist das richtig.


Die Manschette


Nun war es Zeit für die erste Anprobe. Meine Tochter war zu Besuch und hat mir dabei geholfen, denn die Schnürbrust zu schließen ist alleine schwierig, außerdem brauchte ich schaverständige Hilfe wegen der Beurteilung der notwendigen  Änderungen und das macht am besten jemand, der selber näht und noch besser, der schonmal ein ähnliches Teil genäht hat.

Da müssen in den Vorderteilen Keile eingesetzt werden.
Meine Tochter hat das markiert und ich werde mal einen neuen Papierschnitt anfertigen und schauen, wie ich das am geschicktesten mache.
Der Vollständigkeit halber hier noch die Rückseite, die m.E. schon sehr gut sitzt.

Jetzt muss ich mich um die Änderung im Vorderteil kümmern und mal sehen, wie ich meine Schnürbrust ändere oder aber was ich an einer neuen anders mache. Vermutlich werde ich eine neue nähen, denn ich möchte als oberste Lage einen schönen Rosenstoff verwenden oder ein Paisly.
LG
Marianne


Montag, 3. Februar 2014

Resteverwertung

Wenn es um Stoffe geht bin ich eine Jägerin und Sammlerin. Sogar aus Alaska habe ich einen Schwung Stoffe mitgebracht. Jedes Restchen wird aufbewahrt, denn es könnte noch eine wichtige Rolle beim nähen eines Tasche oder in einem Quilt spielen. Manche Reste sind dann wirklich sehr klein. Solche habe ich jetzt zu einem Pyramidenkissen vernäht.
 Es besteht aus 12 Quadraten 16 x 16 cm. Verwendet habe ich 6 verschiedene Stoffe. Mabn kabn das Kissen natürlich auch aus einem Rechteck nähen, nur dann hätte ich ja wieder keine Reste abgebaut.
Ich beschreibe hier mal wie ich vorgegangen bin: Zuerst habe ich mir eine Schablone gemacht,
und die 12 Quadrate auf meine Stoffe gezeichnet, was mit Hilfe der Quadrate fix geht und diese dann ausgeschnitten,
3 pro Reihe aneinander geheftet
und sie dann mit der Maschine genäht und die nähte gut auseinandergebügelt..
Dann habe ich diese 3er-Reihen zusamemen gesteckt, dabei sollte man darauf achen, dass die Nähte aufeinander liegen

Es entstand ein Rechteck von ca. 40 x 50 cm.

Unter dieses Top habe ich dann mit der Overlock eine Lage Volumenvlies genäht, damit das Kissen später besser seine Form hält
Von der langen Seite her habe ich das zur Hälfte nach oben gelegt, festgesteckt und genäht. Dabei sollte man wieder darauf achten, dass die Nähte möglichst genau aufeinander liegen.


Die beiden Seitennähte werden nun ganz genau aufeinandergelegt
Dann wird diese oberen Kanten zusammengesteckt und zugenäht - stopp, nicht ganz 12 - 15 cm muss man offenlassen, damit man das kissen wenden kann


Damit ist die Näherei fast abgeschlossen. Das Kissen wird nun gefüllt. Ich habe Vliesreste verwendet. man kann Vol-, Baumwoll- oder Polyestervlies oder Schaumstoffflocken oder Kügelchen nehmen.
Zuletzt wird die Wendeöffnung mit unsichtbaren Handstichen zugenäht und fertig ist das Pyramidenkissen. Man kann natürlich auch muit einem Stoffstüpck arbeiden oder mit 2 oder aber z.B. mit kleineren für ein kleineres Kissen oder aber mit ganzkleinen und viel mehr, z.b. mit 6,5 x 6,5 cm in  8 Reihen zu je 6 Quadraten.
Vielleicht mag das jemand nacharbeiten?
LG
Marianne







 

Donnerstag, 23. Januar 2014

Kunterbunt

heißt die Seife, die ich gestern gesiedet habe. Verwendet habe ich Kokosnussöl, Schweineschmalz, Rapsöl, Olivenöl  und Rizinusöl. die Lauge habe ich mit 1,3 g Seide (auf 620g GFM), 2 TL Salz und 2 TL Zucker angesetzt. Gefärbt ist sie mit Gerstäcker Pigmenten und beduftet mit Pineaple Cilandro, ein Duft der an reife, saftige Anans erinnert.
Ich habe den Seifenleim in eine liegende Kaffeedose getrichtert. Dazu habe ich den Boden abgeschnitten und Boden und Top mit Plastikdeckeln, die üblicherweise zu solchen Dosen gehören, verschlossen und sie zusätzlich mit Panzertape zugeklebt. In die liegende Dose habe ich mit dem Skalpell ein Loch gebohrt, durch das der Trichter passt. 
 Die Reste habe ich kunterbunt in Silikonformen gegossen.
 Der Seifenleim blieb sehr lange flüssig.
 Die Farben hätten etwas kräftiger ausfallen können, aber sonst bin ich ganz zufrieden mit ihr.
 LG
Marianne

Dienstag, 14. Januar 2014

Mischbrot mit Lievito Madre

Hallo ihr Lieben,
die Brotbäckerei lässt mich einfach nicht los und ich mag immer wieder was Neues ausprobieren. Im Seifentreff, ja Siederinnen machen jede Menge anderer Sachen selber, war über Lievito Madre berichtet worden. Das fand ich sofort interessant und habe erstmal direkt den Starter angesetzt, gestern konnte ich dann backen. Ich habe keins der veröffentlichten Rezepte nachgebackenm, sondern Weizenmehl 550, 1050, Weizenvollkornmehl und Roggenmehl gemischt und Weizenmischbrot gebacken. Gebacken habe ich das Brot auf dem Backstein.
 Fazit: Man braucht Geduld, bis man das erste Mal backen kann. Den Teig herzustellen ist simpel, wenn man sich alle 2 Tage um ihn kümmert. Der Teig für das Brot lässt sich super verarbeiten, das Brot geht sehr schön auf, hat eine tolle, knackige Kruste und schmeckt sehr lecker. Übermorgend werde ich Pizza mit Lievito Madre backen.
LG
Marianne

Mittwoch, 1. Januar 2014

Jetzt ist es komplett

Hallo, 
ich wünsche allen ein frohes Neues Jahr.
Gestern habe ich es endlich geschafft auch die Tasche zu meinem Kostüm fertigzunähen.
Es ist eine recht große Umhängetasche von  25 x 37 cm. Gefüttert habe ich sie mit Bomull. Sie hat eine aufgesetzte Vortasche, verziert mit einem Stück schwarzer Baumwollspitze und mit einem Kam Snap zu schließen. Die eigentliche Tasche wird mit einem schwarzen Reißverschluss geschlossen. Sie hat ein großer RV-Innenfach und eine aufgesetzte Innentasche fürs Handy und den Schlüssel, das auch mit einem Kam Snap zu schließen ist.
LG
Marianne